Titelbild Trends 2018

MARKETING-TRENDS 2018: FOCUS!

2018 wird die Audience noch stärker ins Zentrum gerückt – alles dreht sich darum, das Markenerlebnis für den einzelnen Menschen so spannend und praktisch wie möglich zu gestalten. Klingt erstmal nicht nach großen Neuigkeiten? Unsere Experten haben sich das für euch genauer angesehen. Let’s have a look.

MAGDALENA LEHNER, HEAD OF SOCIAL MEDIA:
GREIFBARE MARKEN-ERLEBNISSE

Das Schlagwort „Erleben“ wird 2018 für jegliche Social Media-Inhalte wesentlich sein. Dabei rückt der User noch stärker in den Fokus. “Social Media Marketing-Maßnahmen müssen es schaffen, ein greifbares Markenerlebnis zu bieten, um die Aufmerksamkeit der Audience zu gewinnen und diese auch zu halten.” Technologien wie Augmented Reality, Live Streaming und Digital Hangouts werden also weiterhin an Bedeutung gewinnen, Bewegtbildcontent in jeglicher Form steht auch 2018 ganz oben auf der Prioritätenliste in Sachen Social Media Marketing. Und auch das Thema Influencer Marketing sehen wir stark für 2018. Und nein, Influencer Marketing ist nicht tot. Der Erfolg unserer Projekte in Zusammenarbeit mit Influencern zeigt uns, dass es hier nach wie vor enorm viel Potenzial für Unternehmen gibt. Für erfolgreiche Kampagnen fokussieren wir auch im Jahr 2018 auf die drei Schlagworte Authentizität, Zieldefinition und Messbarkeit. Last but not least: Storys auf Instagram, Facebook oder Snapchat werden im nächsten Jahr besonders relevant für Unternehmen sein. Temporäre Inhalte sorgen für starkes Engagement – das liegt vor allem an ihrer Kurzlebigkeit und ihrer Authentizität. Dennoch sehen wir für 2018 die Professionalisierung dieser Formate als wesentlich – vor allem in Hinblick auf das Story-Branding.

TOM WAGNER, SENIOR ARTDIRECTOR:
RESPONSIVE LOGOS

Alles Alte wieder neu – 2018 wird ein Jahr der Modernisierung von Grafikdesigntrends aus der Vergangenheit. Ganz wesentlich dabei ist das Thema Responsive Logos. “Vor allem das Flat Design der letzten Jahre kehrt zurück. Minimalismus und Vereinfachung werden fortgeführt, einige alte Favoriten modernisiert und mit aktualisierten Looks wieder zurück ins Rampenlicht gerückt.” Es ist zehn Jahre her seit das Schlagwort “Responsive” das Web revolutioniert hat. Der rasante Anstieg mobiler Surfer hatte kritische Usability-Probleme für traditionelle Websites geschaffen. Designer und Entwickler begannen zu experimentieren. Dies bildete die Grundlage für das, was wir heute als Responsive Design kennen. Aber: Responsivität auch für Logos zu schaffen, ist nach wie vor kaum denkbar. Unternehmen haben ihre Logos in den letzten Jahren modernisiert und vereinfacht; ein responsives Logo-Design wäre der logische nächste Schritt, um die Anforderungen von heute zu erfüllen.

Responsive Logos Blogbild Quelle: http://www.responsivelogos.co.uk

Der Digital- und Interaktionsdesigner Joe Harrison hat zum Beispiel ein experimentelles Projekt namens “Responsive Logos” auf die Beine gestellt (http://www.responsivelogos.co.uk), um die Erstellung von skalierbaren Logos für einige der größten Marken der Welt zu erforschen. Es bleibt abzuwarten, in welcher Form sich dieser spannende Trend weiterentwickelt. Doch aus unserer Sicht ist klar: Responsive Logos sind ein wesentlicher Schritt in Richtung Zukunft. Unternehmen, die in der digitalen Welt mithalten wollen, sollten sich diesen Trend für 2018 vormerken.

SONJA HASENHÜTL, ONLINE MARKETING CONSULTANT: USER-ZENTRIERTES SEO

Spätestens ab 2018 sollte es allen Webseiten- bzw. Webshop-Betreibern klar sein: “Seiten werden für User optimiert und nicht mehr nur für Suchmaschinen.” Googles erklärtes Ziel ist es, Usern die bestmöglichen Ergebnisse für ihre Suchanfragen zu liefern. Alles andere würde den Marktführer ins Wanken bringen. Dank Artificial Intelligence (AI) – also künstlicher Intelligenz – und Machine Learning versteht Google die tatsächlichen Suchintentionen der User immer besser. Die Suchmaschine reiht daher jene Seiten, die diese Intentionen am besten bedienen, vor jenen, die ausschließlich auf technisch sauberes SEO setzen. Schnelle Ladezeiten, Mobile First und dergleichen sind selbstredend Must-haves. Webseitenbetreiber müssen sich die zentrale Frage stellen: Was möchte der User auf meiner Seite finden und welchen Zusatznutzen kann ich ihm bieten? Das sind keine mind-blowing News, trotzdem sehen wir täglich, dass es bei vielen an der Basis hapert. Wer hier 2018 immer noch nicht in die Gänge kommt, wird es schwer haben, gegen den Mitbewerb zu bestehen.

PHILIPP BAUMGARTL, PERFORMANCE MARKETING SPECIALIST: MICRO-MOMENTS FÜR MACRO-PROFITS

Rund 9 von 10 User nutzen ihr Smartphone, um damit Recherchen durchzuführen, den Status ihres sozialen Umfelds einzusehen, Produkte zu kaufen, eine Bewertung zu einem Lokal abzugeben, Videos zu konsumieren, Videos zu erstellen, einen Highscore zu knacken, ein Pokémon zu fangen, Collagen zu … – ihr seht schon, diese Liste nimmt kein natürliches Ende. “Die erfolgreichsten Unternehmen sind daher bei jedem entscheidendem Micro-Moment zur Stelle und versorgen den User mit zielgerichtetem und kontextuellem Inhalt.” Tatsächlich hat sich die Anzahl dieser sogenannten Micro-Moments innerhalb der letzten Jahre vervielfacht und dafür gesorgt, dass sich die Customer-Journey noch weiter verlängert. Dabei reicht es nicht aus, nur “da” zu sein; man muss Relevanz bieten und eine schnelle (und vor allem gewünschte) Folgereaktion ermöglichen, und das bis zu 150 Mal am Tag – Tendenz stark steigend. Mit holistischen Maßnahmen endet die Customer-Journey genau dort, wo es sich unsere Kunden als auch deren Kunden wünschen.

SARAH DONKO, HEAD OF MARKETING CONSULTING: GUTE STORYS, PROFUNDE DATEN

Einer Umfrage einer britischen Marketingplattform zufolge benennen Marketer die Themen „Content Marketing“, „Big Data“ und „Artificial Intelligence and Machine Learning“ als die wichtigsten Trends für 2018. Tatsächlich deckt sich das erstaunlich gut mit den Themen, die uns und unsere Kunden im vergangenen Jahr beschäftigt haben und auch im kommenden Jahr zunehmend beschäftigen werden. Nicht bahnbrechend neu, aber dennoch dominierend in allen Überlegungen rund um den optimalen Marktauftritt unserer Kunden ist das Thema Content Marketing. Nicht das Unternehmen und sein Portfolio, sondern gute Storys stehen im Mittelpunkt der Kommunikation. “Wer durch die Relevanz seiner Inhalte bei Kunden punktet, festigt zugleich die Kundenbeziehung – eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.” Um eben diese Kunden immer besser kennenzulernen und das Angebot auf die individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden, stehen Unternehmen mittlerweile eine Vielzahl an Daten zur Verfügung. Marketiers setzen schon seit vielen Jahren auf Predictive Analytics zur Erkennung von komplexen Zusammenhängen in großen Datenmengen und nutzen sie zur Vorhersage von Kundenverhalten und Markttrends. Das Entwicklungstempo nimmt zu und mit ihm die Gefahr zurückzubleiben. Big Data zu ignorieren ist keine Option mehr – eine vernünftige Big Data-Strategie hingegen etwas, was viele Unternehmen bislang verschlafen haben. Aus den umfassenden Möglichkeiten zur Datengewinnung entsteht aber nicht nur Input für Marketingmaßnahmen, sondern auch zunehmend neue Geschäftsfelder. Klassische Geschäftsmodelle werden zunehmend hinterfragt, angepasst und in neue Modelle umgewandelt. Smart Factory, Machine Learning und Internet of Things sind Schlagworte, die vor allem im Industriesektor zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hier geschehen gerade massive Umbrüche, die wir zum Teil begleiten dürfen.

Was lernen wir nun für 2018: FOCUS ON PEOPLE. Was Experten schon immer predigen, gilt natürlich auch für das kommende Jahr. Aber die Methoden, derer wir uns bedienen können, haben sich verändert und weiterentwickelt.

FOCUS ON PEOPLE

Bei allen Markenerlebnissen, die wir schaffen, muss die oberste Prämisse sein, dem User nur das Allerbeste zu bieten. Dabei haben wir aktuell ein immenses Instrumentarium zur Hand, mit dem wir diese hehre Absicht in die Tat umsetzen können. Im Social Media Marketing setzen wir auf spannende Bewegtbildtechnologien, um Erlebnisse zu schaffen, die Menschen begeistern. Wir denken das Thema „Responsive“ weiter: Skalierbare Logos sollten keine bloße Zukunftsmusik mehr sein. SEO wird persönlich: Stärker denn je optimieren wir für Menschen und nicht für Suchmaschinen. Wir entwickeln zielgerichtete Micro-Moments, um User erfolgreich abzuholen und auf den richtigen Weg zu schicken. Content bleibt also weiterhin King und ist gestützt durch Big Data ein Muss in den kommenden Monaten.

2018 wird ein spannendes Jahr mit vielversprechenden Möglichkeiten im (Online) Marketing. Wir freuen uns auf all jene unter euch, die wir dabei begleiten dürfen. Till then – see you FOON!

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Titelbild Web Safety

BETTER SAFE THAN SORRY

Sicherheit ist wesentlich, wenn man Menschen auf eine Website bringen und dort halten möchte. Stetige Neuerungen machen es nicht einfach, auf dem neuesten Stand zu bleiben. So heißen die aktuellen Schreckgespenster beispielsweise „HTTPS“ und „SSL-Zertifikat“.

Wenn eine Website ein Eingabeformular aufweist, jedoch nicht mittels HTTPS verschlüsselt ist, so wird sie seit Anfang Oktober als „nicht sicher“ eingestuft und ist damit auch weniger vertrauenswürdig für den User.Für Besucher einer Website ist die Datensicherheit ein bedeutendes Thema im täglichen Umgang mit dem World Wide Web, doch was bedeutet HTTPS und was ist eigentlich ein Sicherheitszertifikat?

HTTPS, WTF?!

HTTPS – Hypertext Transfer Protocol Secure – bietet eine erhöhte Sicherheit beim Aufruf einer Website. Hierfür ist ein sogenanntes SSL-Zertifikat unerlässlich; es stellt die Integrität und Vertraulichkeit der Daten sicher. So weiß der User, dass die übertragenen Daten verschlüsselt werden und nicht unbemerkt verändert oder abgefangen werden können; ein Schutz sämtlichen Datenverkehrs zwischen dem Computer des Users und der Website also.

SSL-Zertifikat: Thema non grata

Noch gibt es keine Richtlinie, die Websitebetreiber dazu verpflichtet, eine Website mittels Sicherheitszertifikat zu schützen. Wenn man sich aber die Trends der letzten Zeit ansieht, so ist bei Websites mit Zertifikat eine steigende Tendenz im Google-Ranking zu sehen. Weiters erhöht eine verschlüsselte Verbindung das Vertrauen der Nutzer, die die Seite daraufhin häufiger aufrufen und geringere Absprungraten erzeugen – ein weiterer positiver Rankingfaktor.

Safe or sorry?

Woher weiß man, wie Google Chrome die eigene Website einstuft? Ganz einfach: Google Chrome in der Version 62 öffnen, Domain der Website eingeben und auf die Beschreibung achten, die der Browser rechts von der Domain anzeigt.
Wenn das System bereits mit einem entsprechenden Zertifikat ausgestattet ist und die dazu notwendigen Änderungen auf der Website vorgenommen wurden, dann wird die Anzeige wie folgt aussehen:

Adressleiste einer HTTP verschlüsselten sicheren Website

Wenn kein SSL-Zertifikat auf der Website verwendet wird – es aber dennoch ein Eingabefeld gibt, in dem User ihre Daten eingeben müssen – erscheint nach der Eingabe des ersten Zeichens folgende Meldung:

Adressleiste einer nicht sicheren Website ohne SSL-Zertifikat

Fehlt auf einer Seite ohne Eingabemöglichkeiten die HTTPS-Verschlüsselung so zeigt der Browser keine Information an:

Adressleiste einer nicht sicheren Website ohne HTTPS-Verschlüsselung

Wir machen Umstellungen – und zwar richtig

Die eigene Website ist nicht sicher? Dann am besten sofort die Umstellung einleiten. Hier nur ein kleiner Auszug der Dinge, die dabei beachtet werden sollten:

  • Ein gutes Sicherheitszertifikat auswählen
  • Externe und interne Verlinkungen adaptieren
  • Die richtigen 301-Weiterleitungen einstellen
  • XML-Sitemap aktualisieren
  • Im vorhandenen Webmaster-Tool umstellen
  • Etwaige AdWords- oder Bing-Ads anpassen
  • Verwendetes Webstatistik-Tool auf die neue URL einstellen
  • Etc.

Man sieht, eine vermeintliche Kleinigkeit kann schnell zur Mammutaufgabe werden. Hier lässt man sich deshalb idealerweise vom Experten begleiten, denn der weiß, worauf es ankommt.

Frau Mama und die Goblins

Ok, alles klar: Die Themen HTTPS und SSL sind wichtig für Websites, schließlich möchte man als Websitebetreiber nun auch nicht unbedingt als „nicht sicher“ ausgewiesen werden. Und die User mögen unsichere Websites auch nicht. Aber was ist da jetzt noch gleich das Problem? Wir dürfen das kurz anhand eines analogen Beispiels skizzieren.

Man stelle sich Folgendes vor: Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für die Frau Mama schlendert man eine belebte Einkaufsstraße entlang. Ein Schaufenster mit tollen Angeboten weckt die Aufmerksamkeit. Bereit, einige Euro im Geschäft loszuwerden, möchte man eintreten, doch an der Tür prangt ein Schild: „Achtung: Dieses Geschäft ist nicht sicher.“ Unsicher tritt man von einem Bein auf’s andere. Was bedeutet denn eigentlich „nicht sicher“? Rutschgefahr, Ladendiebe, Goblins?! Die Frau Mama in allen Ehren, aber das ist dann doch zu riskant … Oh, auf der anderen Straßenseite gibt’s auch tolle Angebote – nichts wie hin.

Sicherlich wird deutlich, worauf wir hinauswollen: Die Konkurrenz online ist groß und für den Nutzer einfach zu erreichen. Schon kleine Mängel auf einer Website können schnell zum Absprung verleiten, vom großen Thema Sicherheit ganz zu schweigen.
Obwohl einige Feinheiten bedacht werden müssen, ist die Umstellung von HTPP auf HTTPS im Grunde recht simpel. Für Websitebetreiber gilt daher: Jetzt auf HTTPS umstellen. Wir helfen gerne dabei.

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Titelbild_Weihnachtsgeschäft

SÜSSER DIE KUNDEN NIE KLICKEN

Der Einzelhandel macht zur Weihnachtszeit gut ein Viertel seines Jahresumsatzes – ein Grund mehr sich ins Festtagsgetümmel zu werfen! Wir verraten euch fünf Tipps, mit denen ihr nicht nur digital auf euch aufmerksam macht, sondern für sämtliche Kundenwünsche gewappnet seid.

#1 Macht euer Angebot für Kunden interessanter

Bietet Produkte zu Sonderpreisen an, erweitert euer Sortiment oder schnürt spezielle Xmas-Bundles, um den Kunden einen Kaufanreiz zu bieten und euch von der Konkurrenz abzuheben. Diese speziellen Angebote müssen natürlich auch entsprechend beworben werden. Platziert eure Festtags-Angebote gut sichtbar „above the fold“ auf der Startseite und bewerbt sie mit Kampagnen auf Google AdWords und sozialen Medien (dazu unten mehr). Außerdem könnt ihr eure Weihnachtsangebote schön aufbereitet und übersichtlich auf spezielle Landing Pages packen, auf die ihr eure Kunden mit den Kampagnen lenkt. Auch Einkaufsgutscheine verkaufen sich für Unentschlossene oder Last-Minute-Shopper zu Weihnachten sehr gut. Um eure Verkäufe noch zusätzlich zu pushen, könnt ihr auch kurzeitige Besonderheiten wie gratis Expressversand, verlängerte Retourenfrist, einen Verpackungsdienst oder spezielle Rabatte kurz vor dem Fest anbieten.

#2 Die richtige Festtagsstrategie für Suchmaschinen-Ads

“Google hat festgestellt, dass bereits 82 % aller Weihnachts-Shopper vor dem eigentlichen Kauf online recherchieren und immerhin 69 % nutzen dazu eine Suchmaschine.” Darum ist es essentiell für euren Erfolg, auch in den Suchnetzwerken mit euren Weihnachtsangeboten präsent zu sein. Erstellt eigene Xmas-Kampagnen für spezielle Produkte, ergänzt vorhandene Kampagnen mit festlichen Anzeigentexten und nutzt stimmungsvolle Weihnachtsbilder im Displaynetzwerk. Auch die Identifizierung von weihnachtsspezifischen Suchbegriffen in eurer Branche kann euch helfen, eure Texte und Keywords besser auf die Kundenanfragen abzustimmen. Selbstverständlich können auch generische Begriffe wie „Weihnachtsgeschenk“, „Geschenkideen“ oder „Weihnachtsgeschenke für Damen/Herren“ hinzugefügt werden, um auch Nutzer mit euren Ads zu erreichen, die noch nicht wissen, was sie schenken sollen. Vergesst jedoch nicht, dass diese allgemeinen Begriffe stark umkämpft und dementsprechend teuer sind. Behaltet deswegen auf jeden Fall das Budget eurer Kampagnen genau im Auge.

Auch eine eigene Remarketing-Kampagne für die Monate vor Weihnachten bietet sich an. Diese kann auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sein und unterschiedliche Ziele verfolgen. Nicht jeder eurer Nutzer verhält sich gleich oder ist an derselben Position im Verkaufsfunnel angesiedelt. So könnt ihr etwa alle Besucher euer Website mit Ads bespielen, die eine Übersicht spezieller Angebote liefert. Nutzer, die sich ein bestimmtes Produkt in den Warenkorb gelegt haben, ohne den Kauf abzuschließen, können mittels dynamischem Remarketing getargetet werden, während ehemalige Käufer in unterschiedliche Listen (je nach gekauftem Produkttyp) segmentiert werden sollten, sodass ihr spezielle Weihnachtsangebote anbieten könnt, die eine Ergänzung zum bereits gekauften Produkt sind.

#3 Schaltet eine Weihnachtskampagne in sozialen Medien

Soziale Kanäle sind der ideale Ort, um eure Weihnachtsbotschaft und eure Weihnachtsangebote direkt an potentielle Kunden zu kommunizieren. Dabei solltet ihr darauf achten, einen besonderen USP (spezielle Bundles, Rabatte, Gutscheine, Geschenke, etc.) mit festlichen Sujets zu kombinieren. Differenziert auf jeden Fall zwischen Bestandskunden und Neukunden. Neukunden lassen sich mit eher allgemeineren Werbebotschaften ansprechen und sind auch gut mit Reichweitenkampagnen zu erreichen. Bestandskunden, die eure Produkte schon kennen, benötigen vielleicht einen spezielleren Kaufanreiz oder ein besonderes Festtags-Angebot. Conversion- und Remarketingkampagnen eignen sich hierfür hervorragend. Gewährt euren Facebook Fans einen speziellen Rabatt, indem ihr eine Ad nur an Fans ausspielt.

Zur Weihnachtszeit werden die Karten in sozialen Medien oft neu gemischt. So können sich zum Beispiel eure bewährten und gut laufenden Zielgruppen verbreitern. Sind eure Zielgruppen stets auf Männer im Alter von 25 bis 55 ausgerichtet gewesen, solltet ihr in Erwägung ziehen, in der Vorweihnachtszeit auch Frauen in diesem Alter anzusprechen, da sie womöglich ein Geschenk für einen Verwandten oder den Freund suchen.

#4 Nutzt Amazon als Werbeplattform

Auf Amazon finden sich jeden Tag Millionen von Endverbrauchern ein, mit dem klaren Ziel, etwas zu kaufen. Um euren Umsatz auf Amazon zu maximieren, gibt es unzählige Maßnahmen, die ihr setzen könnt. Für die Weihnachtszeit eignet sich hier vor allem die Möglichkeit, euren Kunden Coupons und Rabatte zu gewähren. Zum Beispiel könnt ihr euren Kunden für die Zeit des Weihnachtsgeschäftes kostenlosen Versand anbieten. Auch herkömmliche Preisnachlässe oder Aktionen wie „2 für 1“ steigern die Conversionrate deutlich. Einzustellen sind solche Rabatte direkt über das Amazon Seller Central. Eine besondere Rabattform auf Amazon sind die so genannten Blitzangebote. Damit können ausgewählte Produkte für eine kurze Zeit zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. Amazon hat für diese Blitzangebote eine separate Landing Page eingerichtet, die von vielen Nutzern regelmäßig besucht wird. Somit steigert ihr die Sichtbarkeit eurer Produkte für die Dauer des Angebotes enorm. Auch der Verkaufsrang erhöht sich dadurch nochmals. Ein Grund mehr, diese Blitzangebote so häufig wie möglich in der Weihnachtszeit zu nutzen.

Eure besten Angebote könnt ihr auch kostenpflichtig als gesponserte Artikel anbieten, die anschließend unter die organischen Suchergebnisse auf Amazon gemischt werden. Die Positionen in den Suchergebnissen werden wie bei Google AdWords mittels Auktion versteigert. Dank dem Cost-per-Click-System zahlen Händler nur, wenn ein Kunde auch tatsächlich auf eine gesponserte Anzeige klickt. Ein weiterer Vorteil von Amazons gesponserten Artikeln sind die günstigen Preise, die deutlich geringer sind als jene anderer Werbeplattformen wie Google AdWords oder Facebook Ads.

#5 Verbessert die mobile Usability eurer Website

Die bequemste und schnellste Art online nach Weihnachtsgeschenken zu suchen, ist die Suche via Smartphone. Google hat erhoben, dass 59 % der Suchanfragen für Weihnachtsgeschenke über ein Smartphone abgewickelt werden. Das kommt wenig überraschend, bedenkt man, dass ein Mobilgerät Recherchen vor Ort, schnelle Preisvergleiche und die Suche nach dem nächstliegenden Anbieter ermöglichen. Sowohl Offline- als auch Onlineeinkäufen geht häufig eine Recherche via Smartphone voran. Vor allem die berühmten „Last Minute“-Weihnachtsshopper nutzen lokale Onlinedienste wie Maps, lokale Apps oder Click-to-call-Funktionen auf der Suche nach einem Geschenk.

Ihr seht, mobiloptimierte Websites sind mittlerweile das Um und Auf für Online Shops. Nur wenn Angebote und Dienstleistungen schnell, einfach und übersichtlich dargestellt werden, ist der Nutzer zufrieden. Lange Ladezeiten und mangelhafte oder nicht vorhandene Mobiloptimierung sorgen nicht nur für einen Abbruch der Anfrage seitens der Nutzer. Häufig besuchen Nutzer nicht mobiloptimierte Seiten kein zweites Mal. Um optimal für das Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein und etwaige Mängel aufzuzeigen, bietet Google einen Mobile Friendly-Test an. Falls ihr es nicht mehr schafft eure Website vollständig für das diesjährige Weihnachtsfest zu optimieren, so gibt es auch recht schnell umsetzbare „Sofortmaßnahmen“, welche die Ladezeit verkürzen oder den Check-Out optimieren.

Bestens gerüstet für das Weihnachtsgeschäft

Keine Zeit im Jahr ist so umsatzstark und strotzt für Händler derart vor Potential wie die Weihnachtszeit. Auch wenn ihr bis jetzt noch keine speziellen Online Marketing-Maßnahmen für die besinnliche Zeit des Jahres gesetzt habt, ist es noch nicht zu spät euer Weihnachtsgeschäft zu boosten. Wir stehen euch gerne mit Rat zur Seite oder unterstützen euch bei der Umsetzung von Marketingmaßnahmen zur schönsten Zeit des Jahres.

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Titelbild_Google Tag Manager

GOOGLE TAG MANAGER: ALL IN ONE

Dass man auf Google lustige Katzenbilder suchen kann, weiß so gut wie jeder. Im Portfolio der Suchmaschine gibt es aber so viel mehr zu entdecken: Der Google Tag Manager beispielsweise lässt die Herzen von Online Marketern höherschlagen: Er bildet einen zentralen Ort, von dem aus alle Tags ausgespielt werden können. Änderungen im Tracking? Neue Conversionpixel? Das klappt dank Tag Manager auch ohne Programmierkenntnisse.

Der Google Tag Manager ist ein kostenloses Tool, mit dem Code-Schnipsel verwaltet und in eine Webseite eingebunden werden können, ohne direkt am Quellcode dieser arbeiten zu müssen. Das können Tracking-Codes, benutzerdefinierte JavaScripts oder auch einfache HTML-Bestandteile sein.

Mit Hilfe des Tools und dessen Verknüpfung mit Google Analytics ist es also möglich, komplexere Tracking-Aufgaben schnell und effektiv über eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche einzurichten.

Starting with the structure

Der grundlegende Aufbau des Google Tag Managers besteht aus dem Konto, Containern und Benutzern. Das Konto bildet das übergeordnete Struktur-Element und kann mehrere Container enthalten. Ein Container wiederum repräsentiert eine in sich geschlossene Einheit wie z. B. eine Webseite oder eine App. Benutzer und Berechtigungen können ganzen Konten oder einzelnen Containern zugeordnet werden.

Dürfen wir vorstellen: Der Container

Der Aufbau innerhalb eines Containers setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: Tags, Regeln und Makros. Tags sind Code-Fragmente, die über den Google Tag Manager in die Webseite integriert werden. Auslöse- und Blockierregeln steuern, wann diese Tags eingebunden werden. Makros, von denen es bereits viele vordefinierte gibt, dienen zur genaueren Beschreibung der Daten innerhalb der Tags und der Regeln.

Der Google Tag Manager ist ein sehr umfangreiches, flexibles und mächtiges Werkzeug und in der Gesamtheit seiner Möglichkeiten nicht ganz trivial. Will man die Funktionalität vollkommen ausschöpfen, erfordert es einige Zeit der Einarbeitung. Für die Umsetzung komplexer Tracking-Aufgaben sind zudem die technischen Fähigkeiten eines Webentwicklers gefragt.

6 Gründe für den Einsatz des Google Tag Managers

Zeitersparnis

Beispiel: Man möchte gerne wissen, wie oft ein bestimmtes Video auf der eigenen Webseite angeklickt wurde. Ohne den Google Tag Manager müsste ein Webanalyst die Anforderung zunächst an die IT-Abteilung übergeben. Diese müsste die Anforderung prüfen, Zeit freischaufeln, den Tracking-Code in die Webseite einbinden und dem Analysten anschließend Rückmeldung geben, sodass dieser das Tracking in die Google Analytics-Berichte integrieren kann. Das schafft Abhängigkeiten und verzögert unter Umständen ein ganzes Projekt. “Mit Google Tag Manager kann das Analytics-Team Code-Einbindungen selbst durchführen, wodurch die IT-Abteilung entlastet und ein Projekt schneller umgesetzt werden kann.”

Benutzerverwaltung

Arbeiten mehrere Personen oder Agenturen zusammen, können verschiedene Berechtigungsstufen gesetzt werden. Man kann genau festlegen, welche Nutzer Lese-, Bearbeitungs- und Veröffentlichungsrechte erhalten sollen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn mehrere User gleichzeitig an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten.

Testen

Der Vorschaumodus ermöglicht es bereits vor der Veröffentlichung einer Version, diese zu testen. Dazu wird vom System ein Cookie gesetzt, welches den Vorschaumodus speziell für den verwendeten Browser aktiviert. Darüber, ob ein bestimmtes Tag ausgelöst wurde, kann eine sogenannte Debugging-Konsole Aufschluss geben, welche dem Vorschaumodus zugeschaltet werden kann.

Versionskontrolle

Für Änderungen lassen sich im Google Tag Manager Versionen mit entsprechendem Änderungsverlauf erstellen. Dies erlaubt genau nachzuvollziehen, was, wann, an welcher Stelle und von wem geändert wurde. Mit nur einem Klick lässt sich so die vorherige Version wiederherstellen, sollte doch einmal etwas schiefgegangen sein.

Funktionserweiterung

Google Analytics ist ein hervorragendes Tool, um Webseiten zu analysieren. Doch was die Genauigkeit angeht, lässt sich noch einiges mit zusätzlichen Trackings verbessern. Ein großes Problem von Google Analytics ist, dass es grundlegend die Daten nur beim Laden der Seite erfasst. Alles was nach einem erfolgreichen Seitenaufruf passiert, wird standardmäßig nicht mitgeschnitten. Durch Event-Tracking lässt sich diese Lücke schließen, was bei entsprechender Einrichtung wesentlich genauere Daten zur Folge hat.

Kurzfristige Veränderungen

Ein weiterer Einsatzzweck bei welchem der Google Tag Manager behilflich sein kann, sind temporäre Einbindungen in die Webseite. Wenn beispielsweise eine Umfrage unter Nutzern gemacht werden soll, muss nicht zwangsläufig am Quellcode der Seite geschraubt werden. Der HTML- und Javascript-Code für ein herkömmliches Umfrage-Popup kann einfach mittels Google Tag Manager in die Seite geladen werden. Am Ende des Umfrage-Zeitraums ist die Einbindung mit wenigen Klicks wieder deaktiviert.

“Hello it’s me, the User”

Benutzerdefinierte Trackings und vor allem Event-Tracking bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, um genauere Daten über das Verhalten der Nutzer zu erfassen. Hier einige Beispiele, wie die Standardfunktionalität von Google Analytics erweitert werden könnte:

Wie weit scrollt der Nutzer nach unten?
Wie oft werden bestimmte PDF-Dateien heruntergeladen?
Wie oft wird ein „mailto“-Link angeklickt?
Wie oft werden welche Outbound-Links angeklickt?
Wie werden Formulare auf Ihrer Webseite genutzt? Was wird dort ausgefüllt?
Wie intensiv werden eingebettete Videos genutzt?

Foon Approved

Der Google Tag Manager ist ein hervorragendes Werkzeug, um das Verhalten von Nutzern zu messen. Der Quellcode der Webseite kann ohne Programmierkenntnisse über eine benutzerfreundliche Oberfläche verändert werden, wodurch Ressourcen gespart und Projekte schneller zum Abschluss gebracht werden können. Die große Flexibilität und die Vielzahl der Möglichkeiten des Tools bieten einen echten Mehrwert.

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Statement "FOCUS ON CHATBOT" auf schwarzem Hintergrund

AUFSTIEG DER KI – WIE CHATBOTS UNSER LEBEN BEREICHERN WERDEN

Seit nicht ganz einem Jahr sieht sich der Kundenservice im Online-Bereich mit einem Phänomen konfrontiert, das sich über Branchengrenzen hinwegsetzt. Die Rede ist von Chatbots – autonome Systeme, die sich häufigen Kundenanfragen annehmen und diese schnell und effizient beantworten. Doch auch im Alltag können Chatbots als Fitness-Pal, Wetterdienst, usw. äußerst nützlich sein. Dabei gaukeln Chatbots den Usern Intelligenz vor, um menschlicher zu wirken.

Was zum Teufel ist ein Chatbot?

Berechtigte Frage. Der Begriff Chatbot leitet sich von „Chatterbot“ ab und beschreibt ein automatisiertes, textbasiertes Dialogsystem – kurz: einen chattenden Roboter. Er funktioniert wie herkömmliche Chat-Oberflächen mit einer Ein- und Ausgabemaske und simuliert einen Sprechpartner. Der erste seiner Art war der 1964 von Joseph Weizenbaum programmierte Chatbot Eliza, ein virtueller Psychotherapeut. Weitaus bekannter sind die Chatbots Siri von Apple, Alexa von Amazon oder Cortana von Microsoft, die unser Alltagsleben schon deutlich erleichtern. Dass Chatbots nicht immer so funktionieren wie sie sollen, zeigt das Beispiel Tay von Microsoft. Der Bot sollte ein Teenager-Mädchen imitieren. Während seiner Lernphase wurde die Gruppe an Menschen, mit der er (oder sie) interagierte jedoch nicht beschränkt, so musste das Experiment schon nach 16 Stunden abgebrochen werden. In dieser Zeit eignete sich Tay eine breite Palette an Schimpfwörtern und rassistischen Ausdrücken an und sympathisierte schlussendlich mit Adolf Hitler. Ein klares Zeichen dafür, dass selbstlernende Chatbots noch nicht vollständig für die Praxis taugen.

Ein Plus an individueller Betreuung trotz weniger Individualität

Viele Chatbots sind regelbasiert und deshalb weder flexibel noch sehr zuverlässig. Sie durchsuchen ein von den Programmierern vorgefertigtes Fragen-Antworten-Set, um eine Kundenanfrage zu beantworten. Wirklich spannend wird es jedoch, wenn das künstliche Gegenüber im Chat den User besser zu kennen scheint und selbstlernend ist. Dies ist vor allem in der E-Commerce und Reise-Branche der Fall, wo man den Nutzer dazu animiert sich direkt im Chat mit seinem User-Profil einzuloggen. So hat der Chatbot Zugriff auf die hinterlegten Stammdaten sowie der Bestellhistorie und „kennt“ die Vorlieben des Nutzers. Dies erlaubt es einem Chatbot das Nutzererlebnis individuell an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Selbstlernende Bots können nicht nur auf eine interne Wissensdatenbank zurückgreifen, sondern auch das Internet nach einer passenden Antwort durchsuchen, um jedes Kundenanliegen optimal zu bearbeiten. Dank Machine Learning können sie auch Verknüpfungen und Querverweise herstellen, um sogar auf unerwartete Fragen zu antworten.

Chatbots benötigen keine Reaktionszeit

Im Zeitalter der schnellen Kommunikation erwarten sich Kunden baldige Antworten auf Anfragen, die sie an Unternehmen richten. “Mit Hilfe von Chatbots lässt sich die Reaktionszeit auf Kundenanfragen praktisch auf null reduzieren.” Der Algorithmus des Bots wertet Nutzeranliegen im Bruchteil einer Sekunde aus und beantwortet sie. Da kann ein Kundenbetreuer oder Social-Media-Mitarbeiter nur schwer mithalten. Minuten- oder stundenlange Wartezeiten auf die Rückmeldung eines Supportmitarbeiters sind längst passé. Auch wir als Agentur dürfen bei der Beratung unserer Kunden innovative Methoden, die ihre Bedürfnisse und den Zeitgeist besser treffen als traditionelle Mittel, nicht ignorieren. Somit ist es Teil unseres Jobs herauszufinden, ob die Entwicklung eines Chatbots für ein Unternehmen strategisch Sinn macht.

Tipp-Indikatoren machen Chatbots menschlicher

Damit diese umgehenden Antworten den User nicht verunsichern oder gar verschrecken, werden Chatbots oft mit so genannten Tipp-Indikatoren ausgestattet. So glauben User, die eine Anfrage im Chat eintippen, dass das Gegenüber erst nachdenkt – der Chatbot wirkt auf Anhieb menschlicher. Befinden sich die Nutzer in unterschiedlichen Zeitzonen, kann sich die Reaktionszeit von menschlichen Kundenberatern nochmals erhöhen. Chatbots hingegen sind 24/7 erreichbar und aktiv. Doch sind Chatbots einem menschlichen Kundenberater tatsächlich in jeder Situation vorzuziehen?

Triviale Probleme sind dank Chatbots Schnee von gestern

Während sehr spezifische Probleme auch weiterhin von menschlichen Mitarbeitern bearbeitet werden müssen, da das Maß an Komplexität solcher Anfragen die Leistung eines Chatbots klar übersteigt, können automatisierte Bots alltägliche Anfragen im Nu von der Agenda tilgen. So können sich Kundenberater auf die wichtigen Anfragen konzentrieren und müssen keine unnötige Zeit mehr verschwenden. Vor allem für B2C-Unternehmen sind die autonomen Bots somit eine willkommene Entlastung.

Chatbots sparen vielen Unternehmen Kosten

Auch wenn die Entwicklung eines fortschrittlichen Chatbots eine ganze Stange Geld kostet, rentiert sich diese Investition auf lange Sicht immer. Zum einen kann das Kundenservice-Team auf ein Minimum reduziert werden und sich tatsächlich nur noch auf die schwierigen Fälle konzentrieren. Zum anderen erlauben Chatbots eine noch nie dagewesene Geschwindigkeit beim Abarbeiten von Kundenanfragen und tragen dadurch dazu bei, zufriedenere Kunden zu haben.

Bedeuten Chatbots das Aus von menschlichen Kundenberatern?

Kurz gesagt: ja. Aber bis dahin wird noch viel Zeit vergehen. Zwar wird die künstliche Intelligenz der Bots zunehmend komplexer, jedoch gelang es noch keinem Chatbot den Turing Test zu bestehen und infolgedessen einen Menschen davon zu überzeugen, dass er tatsächlich mit einem anderen Menschen spricht. “Die künstliche Intelligenz von Chatbots wird derzeit mehr vorgespielt als tatsächlich „gelebt“ und so sind menschliche Mitarbeiter im Kundenservice noch unersetzbar.” Viele Anfragen erfordern zudem eine gewisse Feinfühligkeit und emotionale Intelligenz, mit der Chatbots schlichtweg nicht aufwarten können. Darüber hinaus sind Chatbots sehr teuer. Nicht jedes Unternehmen kann eine derartige Investition einfach so stemmen.

Ein Chatbot kann den App-Dschungel lichten

Die meisten Smartphone-User haben die unterschiedlichsten Apps installiert, um über das Wetter, das nächste Taxi oder Carsharing im Bilde zu bleiben. Chatbots könnten diesen Apps in naher Zukunft den Rang ablaufen und gebündelt durch einen einfachen All in One-Messenger ersetzen. Die Integration von Chatbots in Messaging-Dienste hat längst begonnen und wird weiterwachsen. Bald schon werden User via WhatsApp einen Wetter-Bot anschreiben, ob sie an diesem Tag Sonnencreme oder einen Regenschirm einpacken müssen und erhalten postwendend eine Antwort. Viele App-Dienste werden dadurch überflüssig und umständlich werden.

Chatbots gehört die Zukunft der Kundenkommunikation

Man sieht, Chatbots sind nicht bloß die Zukunft, sondern erleichtern Unternehmen und Nutzern schon jetzt den Wissenstransfer. Zwar ist es noch ein weiter Weg bis zu dem Punkt, an dem Chatbots soweit sind, sich um sämtliche Kundenanfragen zu kümmern und fehlerfrei zu arbeiten, doch dieser Tag wird kommen. Die Revolution ist im Gange. Chatbots sind ein essentieller Teil der zukünftigen Kundenkommunikation. Dies verändert auch unsere Arbeit als Agentur, da wir die autonomen Bots in unserer strategischen Planung miteinbinden müssen, um unseren Kunden bestmögliche Lösungen anbieten zu können.

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Die Worte "Focus on Adwords" auf schwarzem Hintergrund

ADWORDS EDITOR 12.0: THE OPTICAL EVOLUTION

Auch die größten Updatemuffel dürften mittlerweile mitbekommen haben, dass Google eine neue Version des AdWords Editors veröffentlicht hat und dessen Verwendung mit hartnäckigen Pop-Ups forciert. Wir haben das Update unter die Lupe genommen und berichten, ob wir uns von einem Schock erholen müssen, oder ob es sich um eine Erfahrung mit Happy-End handelt.

Der AdWords Editor nach der Politur

Für viele Performance-Marketer ist der AdWords Editor von Google das bevorzugte Tool, wenn es darum geht, Arbeitsschritte wie das Aufsetzen von Kampagnen, das Kampagnenmanagement oder die Erstellung von Anzeigen, effizient und zeitsparend umzusetzen. Dank der Verwendung des Editors entfallen nervtötende Seitenladezeiten sowie Browser-Inkompatibilitäten und der Online-Zwang. Der schnelle Einsatz von Copy and Paste, die praktische (und meist problemlose) Export-/Importfunktion von Tabellen sowie das Durchführen von Bulk-Änderungen gehen ebenso simpel wie übersichtlich von der Hand. Nun hat Google, nachdem bereits der neue Look der Onlineoberfläche vorgestellt wurde, auch den beliebten Editor mit einem Update auf Version 12 versorgt und diesen nicht nur mit graphischen Anpassungen versehen, sondern auch mit nützlichen Funktionen angereichert. Die Änderungen betreffen nicht nur optische Anpassungen am Interface, sondern reichen von benutzerdefinierten Regeln über zusätzliche Felder für Anzeigen bis hin zu neuen Gebotsstrategien.

Material-Design und schnellere Ladezeiten

Die offensichtlichste Änderung hat beim Design der Oberfläche stattgefunden. Die Aufmachung erinnert nun sehr stark an die Design-Prinzipien von Material-Design, auch wenn Google, offenbar systembedingt, weniger Gestaltungsspielraum zur Verfügung steht als nötig wäre, um die Designvorgaben zur Gänze umzusetzen. Klare Schriften treffen nun auf kontrastreichere Hintergründe, Hover- sowie Mausklick-Effekte werfen deutlich längere und intensivere Schatten, Icons sind, mit wenigen Ausnahmen, einheitlich im Material-Look gehalten, Listenelemente werden durch dezente Rahmen abgegrenzt und das Agieren mit diversen Kontrollelementen ähnelt ab sofort stärker jenen Verhaltensweisen, die man bereits aus anderen Produkten der Google Familie kennt. Die optische Neuauflage des Editors hätte bestimmt noch radikaler ausfallen können. “Hier erhielt gemäßigte Evolution Vorzug gegenüber der Revolution, wie sie beispielsweise beim Web-Interface von AdWords stattfinden wird.” Erfreulich ist zudem, dass Datenmigrationen aus früheren Versionen des Editors jetzt deutlich flotter geladen und ausgeführt werden können als dies bisher der Fall war. Dadurch sollen kommende Updates des Editors noch schneller verbreitet und an die Marketer gebracht werden.

Benutzerdefinierte Regeln

Endlich ist es möglich, benutzerdefinierte Regeln zu erstellen und zu editieren, die bei Verstößen gegen Best Practices den User benachrichtigen, sodass bei Bedarf entsprechende Anpassungen vorgenommen werden können. Von Haus aus benachrichtigt der Editor sinnvoll bei Verstößen, wie dem Fehlen von wichtigen Anzeigenerweiterungen, dem Fehlen von Zielgruppen, einer ungünstigen Anzeigenrotation bzw. Anzeigenauslieferung und vielem mehr. Insgesamt finden sich aktuell 16 integrierte Regeln, die je nach Vorkommnis eines Regelverstoßes ausgelöst werden.

Die benutzerdefinierten Regeln sind in der linken Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand zu finden. Um eine neue Regel hinzuzufügen, sind nach dem entsprechenden Buttonklick noch der Name, die angezeigte Nachricht sowie die Bedingungen der Regel einzugeben. Bei Letzterem kann man auf den gesamten Entitätspool von AdWords zurückgreifen und gegebenenfalls auch sehr komplexe Bedingungen entwerfen. Zudem kann eingestellt werden, dass bei Regelverstößen das Uploaden unterbunden wird. Eine vor allem hinsichtlich der internen Qualitätssicherung durchaus willkommene Option.

Welcome Gebotsstrategie

Bislang befanden sich in den Einstellungen auf Kampagnenebene des Suchnetzwerkes lediglich zwei auswählbare Gebotsstrategien – Manueller Cost per Click sowie Ziel Cost per Acquisition. Ein großes Defizit zu den umfassenden Auswahlmöglichkeiten des Web-Interfaces. Mit der neuen Version gesellt sich die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ zu den alteingesessenen Optionen hinzu. Strategien wie „Klicks maximieren“, „Ziel-ROAS“, „Ausrichtung auf Suchseitenposition“ oder „Kompetitive Auktionsposition“ sucht man allerdings weiterhin vergeblich, auch wenn es sich dabei vermutlich um eher selten verwendete oder wenig beachtete Optionen handelt.

Mehr Möglichkeiten bei responsiven Ads

Responsive Ads sind Anzeigenformate aus Text-Bild-Kompositionen, die sich sehr flexibel in die jeweilige Website integrieren lassen und sich auch optisch gemäß ihrer Farbpalette anpassen können. Bei Bedarf wird auf die Aussteuerung des Bildes auch komplett verzichtet, folglich erscheinen responsive Ads dann als Textanzeige. Für Marketer sind sie ob ihrer einfachen Erstellung ein beliebtes Anzeigenformat zur Beimischung in das bereits vorhandene Anzeigenportfolio. Die Erstellung responsiver Anzeigen ist einer jener Vorgänge, der bevorzugt in der Online-Oberfläche von AdWords erledigt wird. Die Erstellung im Editor ist zwar prinzipiell möglich, aufgrund fehlender Funktionalitäten, wie der vorgeschlagenen Auswahl an Stock-Photos basierend auf der Zielseite, aber nur bedingt brauchbar.

Diesen Umstand versucht das Update zumindest etwas zu verringern, indem es neue Felder einführt, die früher der Weboberfläche vorbehalten waren. Dazu zählen beispielsweise das Hinzufügen eines Logos im 4:1 Format, Präfixe für Preisangaben, Texte für Promotions sowie Dropdowns für Call To Action-Texte. Letztere können entweder automatisiert generiert werden, oder man wählt aus einem Dropdown mit über 10 Einträgen den für den Kunden am geeignetsten Eintrag aus. Die Auswahl deckt dabei einen Großteil der erwünschten Nutzerinteraktionen ab und reicht von transaktionsgetriebenen bis hin zu eher informativen Aktionen. Zu finden sind die neuen Einstellungen im Tab „Erweiterte Einstellungen“.  Eine notwendige, wenn auch noch nicht ganz hinreichende Entwicklung der Handhabung von responsiven Anzeigen im AdWords Editor.

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