Titelbild Web Safety

BETTER SAFE THAN SORRY

Sicherheit ist wesentlich, wenn man Menschen auf eine Website bringen und dort halten möchte. Stetige Neuerungen machen es nicht einfach, auf dem neuesten Stand zu bleiben. So heißen die aktuellen Schreckgespenster beispielsweise „HTTPS“ und „SSL-Zertifikat“.

Wenn eine Website ein Eingabeformular aufweist, jedoch nicht mittels HTTPS verschlüsselt ist, so wird sie seit Anfang Oktober als „nicht sicher“ eingestuft und ist damit auch weniger vertrauenswürdig für den User.Für Besucher einer Website ist die Datensicherheit ein bedeutendes Thema im täglichen Umgang mit dem World Wide Web, doch was bedeutet HTTPS und was ist eigentlich ein Sicherheitszertifikat?

HTTPS, WTF?!

HTTPS – Hypertext Transfer Protocol Secure – bietet eine erhöhte Sicherheit beim Aufruf einer Website. Hierfür ist ein sogenanntes SSL-Zertifikat unerlässlich; es stellt die Integrität und Vertraulichkeit der Daten sicher. So weiß der User, dass die übertragenen Daten verschlüsselt werden und nicht unbemerkt verändert oder abgefangen werden können; ein Schutz sämtlichen Datenverkehrs zwischen dem Computer des Users und der Website also.

SSL-Zertifikat: Thema non grata

Noch gibt es keine Richtlinie, die Websitebetreiber dazu verpflichtet, eine Website mittels Sicherheitszertifikat zu schützen. Wenn man sich aber die Trends der letzten Zeit ansieht, so ist bei Websites mit Zertifikat eine steigende Tendenz im Google-Ranking zu sehen. Weiters erhöht eine verschlüsselte Verbindung das Vertrauen der Nutzer, die die Seite daraufhin häufiger aufrufen und geringere Absprungraten erzeugen – ein weiterer positiver Rankingfaktor.

Safe or sorry?

Woher weiß man, wie Google Chrome die eigene Website einstuft? Ganz einfach: Google Chrome in der Version 62 öffnen, Domain der Website eingeben und auf die Beschreibung achten, die der Browser rechts von der Domain anzeigt.
Wenn das System bereits mit einem entsprechenden Zertifikat ausgestattet ist und die dazu notwendigen Änderungen auf der Website vorgenommen wurden, dann wird die Anzeige wie folgt aussehen:

Adressleiste einer HTTP verschlüsselten sicheren Website

Wenn kein SSL-Zertifikat auf der Website verwendet wird – es aber dennoch ein Eingabefeld gibt, in dem User ihre Daten eingeben müssen – erscheint nach der Eingabe des ersten Zeichens folgende Meldung:

Adressleiste einer nicht sicheren Website ohne SSL-Zertifikat

Fehlt auf einer Seite ohne Eingabemöglichkeiten die HTTPS-Verschlüsselung so zeigt der Browser keine Information an:

Adressleiste einer nicht sicheren Website ohne HTTPS-Verschlüsselung

Wir machen Umstellungen – und zwar richtig

Die eigene Website ist nicht sicher? Dann am besten sofort die Umstellung einleiten. Hier nur ein kleiner Auszug der Dinge, die dabei beachtet werden sollten:

  • Ein gutes Sicherheitszertifikat auswählen
  • Externe und interne Verlinkungen adaptieren
  • Die richtigen 301-Weiterleitungen einstellen
  • XML-Sitemap aktualisieren
  • Im vorhandenen Webmaster-Tool umstellen
  • Etwaige AdWords- oder Bing-Ads anpassen
  • Verwendetes Webstatistik-Tool auf die neue URL einstellen
  • Etc.

Man sieht, eine vermeintliche Kleinigkeit kann schnell zur Mammutaufgabe werden. Hier lässt man sich deshalb idealerweise vom Experten begleiten, denn der weiß, worauf es ankommt.

Frau Mama und die Goblins

Ok, alles klar: Die Themen HTTPS und SSL sind wichtig für Websites, schließlich möchte man als Websitebetreiber nun auch nicht unbedingt als „nicht sicher“ ausgewiesen werden. Und die User mögen unsichere Websites auch nicht. Aber was ist da jetzt noch gleich das Problem? Wir dürfen das kurz anhand eines analogen Beispiels skizzieren.

Man stelle sich Folgendes vor: Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für die Frau Mama schlendert man eine belebte Einkaufsstraße entlang. Ein Schaufenster mit tollen Angeboten weckt die Aufmerksamkeit. Bereit, einige Euro im Geschäft loszuwerden, möchte man eintreten, doch an der Tür prangt ein Schild: „Achtung: Dieses Geschäft ist nicht sicher.“ Unsicher tritt man von einem Bein auf’s andere. Was bedeutet denn eigentlich „nicht sicher“? Rutschgefahr, Ladendiebe, Goblins?! Die Frau Mama in allen Ehren, aber das ist dann doch zu riskant … Oh, auf der anderen Straßenseite gibt’s auch tolle Angebote – nichts wie hin.

Sicherlich wird deutlich, worauf wir hinauswollen: Die Konkurrenz online ist groß und für den Nutzer einfach zu erreichen. Schon kleine Mängel auf einer Website können schnell zum Absprung verleiten, vom großen Thema Sicherheit ganz zu schweigen.
Obwohl einige Feinheiten bedacht werden müssen, ist die Umstellung von HTPP auf HTTPS im Grunde recht simpel. Für Websitebetreiber gilt daher: Jetzt auf HTTPS umstellen. Wir helfen gerne dabei.

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Titelbild_Weihnachtsgeschäft

SÜSSER DIE KUNDEN NIE KLICKEN

Der Einzelhandel macht zur Weihnachtszeit gut ein Viertel seines Jahresumsatzes – ein Grund mehr sich ins Festtagsgetümmel zu werfen! Wir verraten euch fünf Tipps, mit denen ihr nicht nur digital auf euch aufmerksam macht, sondern für sämtliche Kundenwünsche gewappnet seid.

#1 Macht euer Angebot für Kunden interessanter

Bietet Produkte zu Sonderpreisen an, erweitert euer Sortiment oder schnürt spezielle Xmas-Bundles, um den Kunden einen Kaufanreiz zu bieten und euch von der Konkurrenz abzuheben. Diese speziellen Angebote müssen natürlich auch entsprechend beworben werden. Platziert eure Festtags-Angebote gut sichtbar „above the fold“ auf der Startseite und bewerbt sie mit Kampagnen auf Google AdWords und sozialen Medien (dazu unten mehr). Außerdem könnt ihr eure Weihnachtsangebote schön aufbereitet und übersichtlich auf spezielle Landing Pages packen, auf die ihr eure Kunden mit den Kampagnen lenkt. Auch Einkaufsgutscheine verkaufen sich für Unentschlossene oder Last-Minute-Shopper zu Weihnachten sehr gut. Um eure Verkäufe noch zusätzlich zu pushen, könnt ihr auch kurzeitige Besonderheiten wie gratis Expressversand, verlängerte Retourenfrist, einen Verpackungsdienst oder spezielle Rabatte kurz vor dem Fest anbieten.

#2 Die richtige Festtagsstrategie für Suchmaschinen-Ads

“Google hat festgestellt, dass bereits 82 % aller Weihnachts-Shopper vor dem eigentlichen Kauf online recherchieren und immerhin 69 % nutzen dazu eine Suchmaschine.” Darum ist es essentiell für euren Erfolg, auch in den Suchnetzwerken mit euren Weihnachtsangeboten präsent zu sein. Erstellt eigene Xmas-Kampagnen für spezielle Produkte, ergänzt vorhandene Kampagnen mit festlichen Anzeigentexten und nutzt stimmungsvolle Weihnachtsbilder im Displaynetzwerk. Auch die Identifizierung von weihnachtsspezifischen Suchbegriffen in eurer Branche kann euch helfen, eure Texte und Keywords besser auf die Kundenanfragen abzustimmen. Selbstverständlich können auch generische Begriffe wie „Weihnachtsgeschenk“, „Geschenkideen“ oder „Weihnachtsgeschenke für Damen/Herren“ hinzugefügt werden, um auch Nutzer mit euren Ads zu erreichen, die noch nicht wissen, was sie schenken sollen. Vergesst jedoch nicht, dass diese allgemeinen Begriffe stark umkämpft und dementsprechend teuer sind. Behaltet deswegen auf jeden Fall das Budget eurer Kampagnen genau im Auge.

Auch eine eigene Remarketing-Kampagne für die Monate vor Weihnachten bietet sich an. Diese kann auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sein und unterschiedliche Ziele verfolgen. Nicht jeder eurer Nutzer verhält sich gleich oder ist an derselben Position im Verkaufsfunnel angesiedelt. So könnt ihr etwa alle Besucher euer Website mit Ads bespielen, die eine Übersicht spezieller Angebote liefert. Nutzer, die sich ein bestimmtes Produkt in den Warenkorb gelegt haben, ohne den Kauf abzuschließen, können mittels dynamischem Remarketing getargetet werden, während ehemalige Käufer in unterschiedliche Listen (je nach gekauftem Produkttyp) segmentiert werden sollten, sodass ihr spezielle Weihnachtsangebote anbieten könnt, die eine Ergänzung zum bereits gekauften Produkt sind.

#3 Schaltet eine Weihnachtskampagne in sozialen Medien

Soziale Kanäle sind der ideale Ort, um eure Weihnachtsbotschaft und eure Weihnachtsangebote direkt an potentielle Kunden zu kommunizieren. Dabei solltet ihr darauf achten, einen besonderen USP (spezielle Bundles, Rabatte, Gutscheine, Geschenke, etc.) mit festlichen Sujets zu kombinieren. Differenziert auf jeden Fall zwischen Bestandskunden und Neukunden. Neukunden lassen sich mit eher allgemeineren Werbebotschaften ansprechen und sind auch gut mit Reichweitenkampagnen zu erreichen. Bestandskunden, die eure Produkte schon kennen, benötigen vielleicht einen spezielleren Kaufanreiz oder ein besonderes Festtags-Angebot. Conversion- und Remarketingkampagnen eignen sich hierfür hervorragend. Gewährt euren Facebook Fans einen speziellen Rabatt, indem ihr eine Ad nur an Fans ausspielt.

Zur Weihnachtszeit werden die Karten in sozialen Medien oft neu gemischt. So können sich zum Beispiel eure bewährten und gut laufenden Zielgruppen verbreitern. Sind eure Zielgruppen stets auf Männer im Alter von 25 bis 55 ausgerichtet gewesen, solltet ihr in Erwägung ziehen, in der Vorweihnachtszeit auch Frauen in diesem Alter anzusprechen, da sie womöglich ein Geschenk für einen Verwandten oder den Freund suchen.

#4 Nutzt Amazon als Werbeplattform

Auf Amazon finden sich jeden Tag Millionen von Endverbrauchern ein, mit dem klaren Ziel, etwas zu kaufen. Um euren Umsatz auf Amazon zu maximieren, gibt es unzählige Maßnahmen, die ihr setzen könnt. Für die Weihnachtszeit eignet sich hier vor allem die Möglichkeit, euren Kunden Coupons und Rabatte zu gewähren. Zum Beispiel könnt ihr euren Kunden für die Zeit des Weihnachtsgeschäftes kostenlosen Versand anbieten. Auch herkömmliche Preisnachlässe oder Aktionen wie „2 für 1“ steigern die Conversionrate deutlich. Einzustellen sind solche Rabatte direkt über das Amazon Seller Central. Eine besondere Rabattform auf Amazon sind die so genannten Blitzangebote. Damit können ausgewählte Produkte für eine kurze Zeit zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. Amazon hat für diese Blitzangebote eine separate Landing Page eingerichtet, die von vielen Nutzern regelmäßig besucht wird. Somit steigert ihr die Sichtbarkeit eurer Produkte für die Dauer des Angebotes enorm. Auch der Verkaufsrang erhöht sich dadurch nochmals. Ein Grund mehr, diese Blitzangebote so häufig wie möglich in der Weihnachtszeit zu nutzen.

Eure besten Angebote könnt ihr auch kostenpflichtig als gesponserte Artikel anbieten, die anschließend unter die organischen Suchergebnisse auf Amazon gemischt werden. Die Positionen in den Suchergebnissen werden wie bei Google AdWords mittels Auktion versteigert. Dank dem Cost-per-Click-System zahlen Händler nur, wenn ein Kunde auch tatsächlich auf eine gesponserte Anzeige klickt. Ein weiterer Vorteil von Amazons gesponserten Artikeln sind die günstigen Preise, die deutlich geringer sind als jene anderer Werbeplattformen wie Google AdWords oder Facebook Ads.

#5 Verbessert die mobile Usability eurer Website

Die bequemste und schnellste Art online nach Weihnachtsgeschenken zu suchen, ist die Suche via Smartphone. Google hat erhoben, dass 59 % der Suchanfragen für Weihnachtsgeschenke über ein Smartphone abgewickelt werden. Das kommt wenig überraschend, bedenkt man, dass ein Mobilgerät Recherchen vor Ort, schnelle Preisvergleiche und die Suche nach dem nächstliegenden Anbieter ermöglichen. Sowohl Offline- als auch Onlineeinkäufen geht häufig eine Recherche via Smartphone voran. Vor allem die berühmten „Last Minute“-Weihnachtsshopper nutzen lokale Onlinedienste wie Maps, lokale Apps oder Click-to-call-Funktionen auf der Suche nach einem Geschenk.

Ihr seht, mobiloptimierte Websites sind mittlerweile das Um und Auf für Online Shops. Nur wenn Angebote und Dienstleistungen schnell, einfach und übersichtlich dargestellt werden, ist der Nutzer zufrieden. Lange Ladezeiten und mangelhafte oder nicht vorhandene Mobiloptimierung sorgen nicht nur für einen Abbruch der Anfrage seitens der Nutzer. Häufig besuchen Nutzer nicht mobiloptimierte Seiten kein zweites Mal. Um optimal für das Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein und etwaige Mängel aufzuzeigen, bietet Google einen Mobile Friendly-Test an. Falls ihr es nicht mehr schafft eure Website vollständig für das diesjährige Weihnachtsfest zu optimieren, so gibt es auch recht schnell umsetzbare „Sofortmaßnahmen“, welche die Ladezeit verkürzen oder den Check-Out optimieren.

Bestens gerüstet für das Weihnachtsgeschäft

Keine Zeit im Jahr ist so umsatzstark und strotzt für Händler derart vor Potential wie die Weihnachtszeit. Auch wenn ihr bis jetzt noch keine speziellen Online Marketing-Maßnahmen für die besinnliche Zeit des Jahres gesetzt habt, ist es noch nicht zu spät euer Weihnachtsgeschäft zu boosten. Wir stehen euch gerne mit Rat zur Seite oder unterstützen euch bei der Umsetzung von Marketingmaßnahmen zur schönsten Zeit des Jahres.

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