Titelbild FOON-Sommerfest

FOCUS ON: PARTY BUSINESS

Auf unserer FOON Dachterrasse endet der Sommer mit Wutzler, Wein und Wolkenbruch. Grund genug, noch einmal die Gläser zu heben und die Nacht zum Tag zu machen.

Er steht an der Hausecke. Niemand hat ihn eingeladen, trotzdem ist er gekommen. Jetzt versteckt er sich mäßig erfolgreich im Halbschatten und wirft uns missmutige Blicke zu.
Die Rede ist vom Herbst. Denn obwohl wir ihn auf unserem Sommerfest (aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass wir hartnäckig von einem Sommerfest sprechen) eigentlich nicht dabeihaben wollen, geht es nicht ganz ohne ihn. Weil aber das Gemeinschaftsgefühl von FOON so ansteckend ist – und wir ihm auch den einen oder anderen Drink ausgeben – erweisen sich die Regenwolken als gnädig: Erst zu Mitternacht soll es so richtig prasseln.

Life’s too short not to have FOON

Vicky, Daniela, Stefan FOON Sommerfest PARTY BUSINESS ANGELS

Die Drinks sind kalt, der Rost ist heiß. Unsere Chefs (im doppelten Wortsinn) kümmern sich darum, dass Fleisch und Gemüse nachhaltig mit E-Antrieb durchgegart werden. Dazu genießen wir Muskateller aus Star-Wars™-Bechern. Denn das ist FOON: Edle Tröpfchen mit etwas Selbstironie im Abgang. Übrigens pflegen wir auch zu unseren „Exes“ beste Beziehungen – und die handgemachte FOON Torte aus der Backstube einer ehemaligen Mitarbeiterin ist das Highlight am Kuchenbuffet. Wir übersetzen Corporate Identity in diesem Zusammenhang frei mit: Firmenidentität für die Figur.

FOON Sommerfest - FOON-Torte EMPLOYER-BRANDING ZUM SCHEIBENABSCHNEIDEN

Christian & Lukas von FOON

FOON-Mitarbeiter am Tisch MAY THE FOON BE WITH YOU!

FOONIE Face-Off – Ganz analog

Zugegeben: We live and breathe digital. Unser Alltag setzt sich zusammen aus Tasten, Klicks und flimmernden Screens. Vielleicht ist es deshalb umso feierlicher, mal für einen Abend das W-LAN W-LAN sein zu lassen, das Smartphone bestenfalls für Schnappschüsse oder kabelloses DJing aus der Tasche zu holen und auf analoge Unterhaltung umzustellen. Und gegen zwei Uhr morgens festzustellen: Die eigenen Akkus halten ganz schön lange.

Marietta von FOON

Bernie & Marietta von FOON GRÜSSE VOM FESTLAND!

Klas von FOON

Spannung pur herrscht bei einem Höhepunkt des Abendprogramms: dem Tischfußball-Turnier. Nachdem der Losentscheid bestimmt, welche FOONIES einander im Face-Off gegenüberstehen, bleibt der „Wutzler“ bis zum bitteren Ende bemannt. Dabei sein ist alles!

FOON-Mitarbeiter beim Wutzeln

Leise zischend löscht schließlich der Regen die letzte Grillhitze, am Horizont zeigt sich schon die Morgensonne. „Summer’s almost gone“, sangen die Doors 1968 mit einem Hauch von Wehmut. Da müssen wir einstimmen. Sie sangen aber auch: „Come on, baby, light my fire.“

Mit Bränden – ähm, Branding – kennen wir uns aus.

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Titelbild Tag des Punktes

IM SCHATTEN VON BUCHSTABEN UND ZIFFERN

Sie sind die großen Stars aller Texte und Rechnungen – jene 26 Buchstaben und drei Umlaute, die sich zu mächtigen Wörtern vereinen und jene zehn Ziffern, die aneinandergereiht eindrucksvolle Zahlen bilden können. Im Schatten dieser 39 Protagonisten entfaltet einer still und heimlich seine Wirkung. Die Rede ist vom Punkt, dem unscheinbaren Helden vieler Geschichten. Fragezeichen und Rufzeichen bauen auf ihm auf und wären gerne so stark wie er. Am 15. September wird ihm zu Ehren der Internationale Tag des Punktes gefeiert. Und den hat er sich auch redlich verdient. Unser Loblied auf den Punkt.

“Die große Herausforderung beim Punkt liegt darin, ihn an der richtigen Stelle und im richtigen Moment einzubauen. Denn richtig eingesetzt, kann er die unterschiedlichsten Dinge vollbringen.” Er kann Träume beenden oder aber auch Hoffnung schenken. Zugleich ist er auch ein Zeitreisender. Er war bei der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vor rund 240 Jahren dabei und als Bob Dylan im Jahr 1964 „The Times They Are A-Changin’“ schrieb. Dylan hatte Recht. Die Zeiten ändern sich. Der Punkt bleibt als Konstante bestehen, egal wie stürmisch die Zeiten sind.

Der Punkt begleitet uns auch ständig in unserer Agenturarbeit. Unzählige Male kommt er Tag für Tag zum Einsatz – egal ob im Design, in der Entwicklung oder in der Konzeption. Für uns ist er mehr als ein – meist rundes, hin und wieder auch eckiges – Zeichen. Er ist für uns zugleich Ziel und Messlatte unserer Arbeit, denn wir wollen die Dinge auf den Punkt bringen. Und in einer Welt der Fokussierung liegt darin die große Herausforderung.

Einen Punkt zu setzen, erfordert auch Mut, denn es ist die bewusste Entscheidung, einen Gedanken zu beenden. Je kürzer der Satz, desto aussagekräftiger ist er. Ein kurzer Satz ist aber auch angreifbar. Er ist nackt und verwundbar. Viele verstecken sich deshalb lieber in endlosen Schachtelsätzen. Mit Schachtelsätzen erschaffen wir ein Klima der Vernebelung und zerstreuen die Aufmerksamkeit unseres Gegenübers. Wir blenden andere mit ausschweifenden Sätzen, weil wir in der Kürze nicht überzeugen können. Kurze Sätze stehen demnach für klare Gedanken und sind ein Ausdruck des Respekts vor unserem Gegenüber. Kurz und prägnant zu sein, ist schwieriger als lange und ausschweifend. „Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.“ Dieser berühmte Satz wird wahlweise Johann Wolfang von Goethe, Blaise Pascal oder Georg Christoph Lichtenberg zugeschrieben. Menschen, die die Kunst des Punktes gemeistert haben.

Ein guter Freund hat mir einmal erklärt, dass in einem guten Text Frage- und Rufzeichen nur spärlich eingesetzt werden, weil der Punkt selbst genug Kraft entwickle. Diesen Ratschlag nehme ich mir zu Herzen. Deshalb gibt es in diesem Beitrag nur ein Rufzeichen. Versprochen! Aus Respekt vor dem Punkt, denn ohne ihn wäre alles nur halb so schön und halb so aussagekräftig.

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