Diese gilt grundsätzlich – von gewissen Ausnahmen abgesehen – branchenunabhängig für alle Betriebe, sofern die relevanten Umsatzgrenzen überschritten werden. Speziell hervorgehoben werden sollte der Begriff des Barumsatzes in Bezug auf die Einkunftsarten. Als Barumsatz gilt nicht nur die gemeinhin bekannte Barzahlung, sondern auch die Zahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte, sowie andere vergleichbare elektronische Zahlungsformen (Mobile Payment, PayLife, Quick, etc.) und anstatt Bargeld angenommene Gutscheine, Bons und Geschenkmünzen (…).

Hinweise zur Registrierkassenpflicht für Point of Sale Lösungen im E-Commerce Bereich

Mit 1.1.2016 trat die Registrierkassenpflicht in Österreich in Kraft.

Diese gilt grundsätzlich – von gewissen Ausnahmen abgesehen – branchenunabhängig für alle Betriebe, sofern die relevanten Umsatzgrenzen überschritten werden. Speziell hervorgehoben werden sollte der Begriff des Barumsatzes in Bezug auf die Einkunftsarten. Als Barumsatz gilt nicht nur die gemeinhin bekannte Barzahlung, sondern auch die Zahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte, sowie andere vergleichbare elektronische Zahlungsformen (Mobile Payment, PayLife, Quick, etc.) und anstatt Bargeld angenommene Gutscheine, Bons und Geschenkmünzen (…).

Grundsätzlich gilt mit der Einführung der Registrierkassenpflicht, dass bestehende Systeme vor dem 1.1.2016 nachgerüstet werden müssen, sofern diese die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Beleginhalten und dem exportierbaren Datenerfassungsprotokoll nicht erfüllen. Wir wollen hiermit nochmals die genauen Anforderungen bezüglich der Beleginhalte und Datenerfassungsprotokolle verständlich für Sie zusammenfassen.

 

Allgemeine Belegerteilungspflicht bei Barzahlungen

Ab 1.1.2016 besteht die sogenannte Allgemeine Belegerteilungspflicht bei Barzahlungen. Diese gilt grundsätzlich unabhängig von der Registrierkassenpflicht und ist durch die folgenden Punkte ausgezeichnet:

  • Bezeichnung des leistenden/liefernden Unternehmens
  • weist eine fortlaufende Nummer zur Identifizierung des Geschäftsvorfalls aus, die einmalig vergeben werden kann
  • Datum der Belegausstellung
  • Menge der handelsüblichen Bezeichnung der Ware/Dienstleistung
  • Betrag der Barzahlung
  • ab spätestens 2017 die Kassenidentifikationsnummer

Dieser Beleg darf entsprechend auch in elektronischer Form erstellt werden, muss aber jedenfalls direkt nach der erfolgten Zahlung erzeugt werden. Der Beleg per se stellt keine Rechnung im Sinne des USt-Gesetzes dar, kann aber durch das Hinzufügen der notwendigen Rechnungsbestandteile zu einer gemacht werden.

Zudem muss vom eingesetzten System ein Datenerfassungsprotokoll der relevanten Erfassungen und Änderungen automatisiert mitgeführt werden. Diese Auszeichnung muss auf Verlangen der Organe der Abgabenbehörde (Finanzamt) zu Verfügung gestellt werden.

Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Point of Sale (POS) Systeme, die Sie bereits jetzt in Ihrem E-Commerce Systemen im Einsatz haben diesen Anforderungen entsprechen um etwaige Abstrafungen seitens der Behörden zu vermeiden.