Im Online Marketing geht es längst nicht nur mehr um die Entwicklung einzelner Kampagnen für ein bestimmtes Medium, es geht weit darüber hinaus. Die Zukunft liegt in der Omnichannel Customer Experience – der durchgängigen Verschmelzung von Kanälen, Content, Service und Interaktion, die eine Marke oder ein Unternehmen übergreifend erlebbar macht.

Online Marketing Trends 2016

Im Online Marketing geht es längst nicht nur mehr um die Entwicklung einzelner Kampagnen für ein bestimmtes Medium, es geht weit darüber hinaus. Die Zukunft liegt in der Omnichannel Customer Experience – der durchgängigen Verschmelzung von Kanälen, Content, Service und Interaktion, die eine Marke oder ein Unternehmen übergreifend erlebbar macht.

Grafik zur Darstellung des Begriffs Omnichannel
© abstractdesignlabs/shutterstock.com

Statische Botschaften, die auf einen passiven Empfänger treffen, sind passé. Werbung unterbricht nicht, sie ist Teil eines relevanten Inhalts. Die Identifizierung mit einer Marke erfolgt über die Teilung bzw. die Weiterverbreitung – der Empfänger wird zum Botschafter. Die Botschaft selbst wird dabei dynamisch, sie wird zur Story, die auf unterschiedlichen Kanälen weiter erzählt wird.

 

Trends im Suchmaschinen-Marketing

Amazon-Suchmaschinen-Optimierung

E-Commerce-Händler mit Amazon-Präsenz sollten ihr Website nicht nur für Google optimieren. Viele Menschen suchen das gewünschte Produkt bereits als erstes auf Amazon. Eine umfangreiche Anleitung für die Amazon-Produktoptmierung findet sich in diesem Artikel des MOZ-Blogs.

 

Accelerated Mobile Pages

AMP ist ein Open-Source-Projekt von Google mit Beteiligungen von einigen Verlagen und Technologiefirmen zur Verkürzung der Ladezeiten für den Aufruf von Webseiten auf mobilen Endgeräten. Die Limitierung bestimmter Seitenelemente führt zu einer Verschlankung der Website. Des Weiteren wird eine Webseite nicht mehr komplett geladen, bevor sie der Anwender benutzen kann: Zum Beispiel werden vorerst nur jene Bilder geladen, die der Nutzer auch sieht. Die Herausforderungen liegen in der Einbindung von javascript-freien Tracking-Pixel für Analysezwecke und in der Implementierung von Werbung auf den Seiten. Hier hat Google eine paar Demobeispiele veröffentlicht.

 

Video Ads

Generell ist Video-Werbung nichts Neues. Sie wird allerdings 2016 noch präsenter sein. Abgesehen von Facebook, Bing und Yahoo stellt auch Google mehr als nur Überlegungen an, Video-Inhalte in den Suchalgorithmus zu integrieren.

 

Mobile Endgeräte dominieren den Desktop

Für den Online-Handel bedeutet das, den mobilen Traffic auch in Umsätze umzuwandeln. Schon lange werden Smartphones, Tablets und Co nicht nur mehr für die Suche verwendet. Längst werden auch die Online-Bestellungen selbstverständlich über das mobile Endgeräte getätigt. Voraussetzung dafür ist eine mobile oder responsive Website – die auch von Google im Suchmaschinen-Ranking belohnt wird – und idealerweise eine mobil optimierte Kampagne.

 

Social Media Marketing Trends

Content ist noch immer King

Es geht nicht nur darum, auf möglichst vielen Plattformen einfach präsent zu sein, sondern um die Frage, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen, wie diese am besten erreicht werden und welcher Content sich dafür eignet. Der Erfolg muss dabei individualisiert werden – klare KPIs unterstützen die Messbarkeit. Geht es zum Beispiel um wahrgenommene Inhalte (Klicks), oder weiterverabeitete Inhalte (Sharing). Unique Content hat eine längere Halbwertszeit.

 

Social Intranet

An Kommunikationslösungen wie zum Beispiel Social Intranet im B2B-Bereich kommt kaum ein Unternehmen vorbei im Zeitalter der Digitalisierung, der Globalisierung und der damit verbundenen Wandlung des Arbeitsmarktes. Der ortsunabhängige Job stellt neue Anforderungen an die Arbeitgeber, wie zum Beispiel den einfachen, schnellen und sicheren Daten- und Informationsaustausch, das gleichzeitige Bearbeiten von Daten und die Möglichkeit, den Wissensstand aller beteiligten Teammitglieder – egal wo ansässig – auf gleichem Niveau zu halten.

 

Outernet – Sonstige Trends der realen Welt

Virtual Reality

Mann mit Cardboard Brille
© Nawanon/shutterstock.com

 

Die digitale Welt greift immer weiter in die Realität ein. Immer mehr große Unternehmen entwickeln Augmented- bzw. Virtual-Reality-Geräte. Manche eigenen sich eher für den spezifischen Gebrauch wie zum Beispiel Videospiele, andere für eine allgemeinere Anwendung. Für Unternehmen ergeben sich dadurch völlig neuartige Potenziale, um sich und ihre Produkte den potenziellen Kunden zu präsentieren. Aktuell kann man mit den Cardboard-Brillen bereits relativ kostengünstig einen Blick in die nahe Zukunft werfen.

 

 

 

Spielend programmieren

Lego spielendes Kind
© Deyan Georgiev/shutterstock.com

 

Mit „WeDo 2.0“ von Lego Education bringt das Unternehmen ein Roboter-System für den Unterricht mit einer Kombination aus Hard- und Software auf den Markt, das Kindern ab sieben Jahren spielend die einfache Programmierung ihrer eigenen Modelle ermöglicht.

In eine ähnliche Kerbe schlägt das Wiener Start-up-Unternehmen Robo Technologies. Hier wurden Bausteine entwickelt, die nicht nur zu eigenen Kreationen zusammengefügt werden können, sondern sich durch die integrierten Prozessoren, Sensoren und Motoren auch programmieren lassen. Dank Crowdfunding erfolgt das Roll-out 2016. Geeignet ist es für Kinder ab fünf Jahren.

 

 

 

Quellenangaben & Links:

t3n, 2015/16: http://goo.gl/AxNKvl; http://goo.gl/7vKw9U; http://goo.gl/4G4Gg4

Forbes, 2015: http://goo.gl/g68aLO

golem, 2015: http://goo.gl/inEk3H

new media digital, 2015: http://goo.gl/nbkuez

der Standard, 2016: http://goo.gl/2wSkSP

Trendone Gmbh, 2015, “Trendbook 2018 – Das Zukunftslexikon der wichtigsten Trendbegriffe”